Warum das Altersvorsorgedepot für Frauen besonders relevant sein kann

Mit dem geplan­ten Alters­vor­sor­ge­de­pot steht ab 2027 gera­de für Frau­en eine inter­es­san­te Form der staat­lich geför­der­ten pri­va­ten Alters­vor­sor­ge zur Ver­fü­gung.

Jah­re­lang haben wir Bera­ter uns dafür ein­ge­setzt, den Kapi­tal­markt stär­ker in das Vor­sor­ge­sys­tem ein­zu­be­zie­hen, damit unse­re Man­dan­ten lang­fris­tig mehr Ver­mö­gen auf­bau­en kön­nen. Das Alters­vor­sor­ge­re­form­ge­setz hat dies nun end­lich auch geschafft und man kann mit Blick auf das im Par­la­ment ver­ab­schie­de­ten Gesetz sagen: Es han­delt sich nicht nur um eine Neu­auf­la­ge der Ries­ter-Ren­te, son­dern um einen Para­dig­men­wech­sel in der staat­li­chen För­de­rung. Das geplan­te Alters­vor­sor­ge­de­pot soll mehr Fle­xi­bi­li­tät ermög­li­chen. Je nach Lebens­si­tua­ti­on kann dies für unter­schied­li­che Per­so­nen­grup­pen inter­es­sant sein, etwa für Men­schen mit wech­seln­den Erwerbs­ver­läu­fen oder Fami­li­en­pha­sen, also gera­de für Frau­en.

Das Alters­vor­sor­ge­de­pot ab 2027 kann gera­de für Frau­en inter­es­sant sein, weil Erwerbs­un­ter­bre­chun­gen, Teil­zeit und Kin­der­be­treu­ung häu­fi­ger zu gerin­ge­ren gesetz­li­chen und betrieb­li­chen Ren­ten­an­sprü­chen füh­ren. Das neue Sys­tem star­tet am 1. Janu­ar 2027 und ersetzt für Neu­ab­schlüs­se die bis­he­ri­ge Ries­ter-För­der­welt. (bundesregierung.de)

Altersvorsorgedepot 2027 – was Frauen wissen sollten

Ein gro­ßer Vor­teil ist die neue staat­li­che För­de­rung auch bei rela­tiv klei­nen Spar­be­trä­gen. Die För­de­rung steigt mit dem eige­nen Bei­trag:

Bis 360 € Eigen­bei­trag gibt der Staat 50 % dazu, für den dar­über­lie­gen­den Eigen­bei­trag bis 1.800 € wei­te­re 25 %. (bundesregierung.de)

Für Müt­ter wird es beson­ders inter­es­sant: Zusätz­lich gibt es eine Kin­der­zu­la­ge von bis zu 300 € pro Kind und Jahr. Für die vol­le Kin­der­zu­la­ge rei­chen künf­tig bereits 300 € Eigen­bei­trag im Jahr bzw. 25 € monat­lich.

Bei­spiel: Eine Mut­ter mit zwei Kin­dern, die 100 € monat­lich bzw. 1.200 € jähr­lich ein­zahlt, könn­te nach den neu­en Regeln 390 € Grund­zu­la­ge + 600 € Kin­der­zu­la­gen = 990 € staat­li­che Zula­gen pro Jahr erhal­ten. Damit wür­den ins­ge­samt 2.190 € pro Jahr für ihre Alters­vor­sor­ge ange­legt.

Übersicht zum Altersvorsorgedepot ab 2027

Warum das für Frauen besonders relevant sein kann

Anders als bei klas­si­schen Garan­tie­pro­duk­ten kann das neue Alters­vor­sor­ge­de­pot bei­spiels­wei­se in Akti­en­fonds und ETFs inves­tie­ren. Dadurch ent­ste­hen lang­fris­tig höhe­re Ren­di­te­chan­cen – aller­dings auch ent­spre­chen­de Kapi­tal­markt­ri­si­ken. Gera­de bei lan­gen Anla­ge­zeit­räu­men kann die­se Kom­bi­na­ti­on aus staat­li­chen Zula­gen + Kin­der­för­de­rung + Kapi­tal­markt­an­la­ge für Frau­en ein wich­ti­ger Bau­stein sein, um Ver­sor­gungs­lü­cken zu redu­zie­ren.

Ich hel­fe Ihnen, um lang­fris­tig wei­ter Ver­mö­gen auf­zu­bau­en oder die rich­ti­ge Stra­te­gie aus­zu­wäh­len, damit aus dem Ver­mö­gen ein sta­bi­les Fun­da­ment und kein wack­li­ges Depot wird. Mit den pas­sen­den ETF-Bau­stei­nen, einer aus­ge­wo­ge­nen Streu­ung und einer durch­dach­ten Depotstruk­tur kön­nen wir die Ren­di­te­chan­cen nut­zen und die Risi­ken redu­zie­ren.


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